Ausschreibung

In Zusammenhang mit dem 11. Internationalen Kammermusik-Wettbewerb „Franz Schubert und die Musik der Moderne“ 2021, Mitglied der World Federation of International Music Competitions und der Alink-Argerich-Foundation, werden zeitgenössische Kompositionen für Duo für Gesang und Klavier (Lied) gesucht. Die Ausschreibung verfolgt das dezidierte Ziel, neue Werke für dieses Kammermusikgenre zu schaffen.

Das prämierte Werk wird im Rahmen des obengenannten Wettbewerbs im Februar 2021 als Pflichtstück programmiert und mehrmals zur (Ur-)Aufführung gebracht.

Die Jury setzt sich aus international renommierten Persönlichkeiten zusammen:

Joseph BREINL(Vorsitz)
Klaudia TANDL
Christian UTZ

Johanna DODERER
Holger FALK
Steffen SCHLEIERMACHER
Annette SCHLÜNZ

Teilnahmebedingungen

Der Wettbewerb ist KomponistInnen aller Nationen sowie Staatenlosen zugänglich.

Alterslimit: 38 Jahre, geboren nach dem 1. Mai 1981

Einreichfrist: 30. April 2020

Preisgeld: € 2.500

Einzureichen ist eine Komposition in der Besetzung Duo für Gesang und Klavier (Lied) mit einer maximalen Spieldauer von  3 - 4 Minuten.

Das Werk muss in alle Stimmlagen transponierbar sein, für die Einreichung ist jedoch nur eine Stimmlage notwendig. Der/Die Preisträger_in stellt dem Wettbewerb das Preisträger_innen-Werk bis 15. September 2020 für hohe, mittlere und tiefe Stimme zur Verfügung. Das Werk muss im Rahmen des Lied-Wettbewerbs aufführbar sein.

Es stehen 12 Gedichte zur Vertonung zur Wahl – es können auch Fragmente oder Auszüge dieser Gedichte herangezogen werden. Sechs Gedichte stammen von der ungarischen Autorin Kinga Tóth, Grazer Stadtschreiberin von September 2018 bis August 2019. Sechs weitere Gedichte stammen von der Kubanerin Alessandra Molina, die als „writer in exile“ von August 2006  bis August 2007 in Graz lebte.

GEDICHTEAUSWAHL

BIOGRAFIEN DER DICHTERINNEN

Weitere Preisbestandteile

• Die prämierte Komposition wird in das Repertoire der jeweiligen Sparte des 11. Internationalen Wettbewerbs „Franz Schubert und die Musik der Moderne“ als Pflichtstück aufgenommen. Im Falle der Prämierung zweier Werke werden beide den TeilnehmerInnen zur Wahl gestellt. Im Februar 2021 werden die Preisträgerwerke zur (Ur-)Aufführung gebracht.*

• Der 11. Internationale Wettbewerb „Franz Schubert und die Musik der Moderne“ wird dokumentiert und es wird eine Master-Aufnahme des prämierten

Werkes – eingespielt von einem ausgewählten Ensemble – erstellt werden.*

• Die PreisträgerInnen werden zur Preisverleihung eingeladen, die Reise- sowie Hotelkosten werden von der Wettbewerbsorganisation übernommen.

* Im Falle einer Preisteilung können eine Aufführung während des 11. FS&MM Wettbewerbs sowie die Einspielung des Werkes nicht garantiert werden.

Allgemeine Bedingungen

Das Werk darf bis zum Ende des 11. Internationalen Wettbewerbs „Franz Schubert und die Musik der Moderne“ 2021 weder für eine Uraufführung angenommen, noch öffentlich aufgeführt, prämiert oder verlegt worden sein. Die Einsendungen werden den Juror_innen anonymisiert zur Beurteilung vorgelegt. Die Jury kann den Preis gegebenenfalls auch teilen und zwei Werke auszeichnen. Die Uraufführung ist dem 11. Internationalen Wettbewerb „Franz Schubert und die Musik der Moderne“ vorbehalten. Die offizielle Preisverleihung wird im Rahmen des 11. Internationalen Wettbewerbs „Franz Schubert und die Musik der Moderne“ im Februar 2021 in Graz stattfinden.

Preisgelder verstehen sich brutto und unterliegen den Auszahlungsmodalitäten der österreichischen Steuergesetzgebung.

Alle eingereichten Kompositionen werden im Wettbewerbsprogramm genannt und in die Bibliothek der Kunstuniversität Graz aufgenommen.