Im Konzertleben des 21. Jahrhunderts sind Musiker*innen aufgefordert, immer neue Wege zu finden, um

  • Beziehungen zu stiften zwischen „ihrer“ Kunst und unterschiedlichen Menschen und
  • Musik-Erleben zu ermöglichen oder zu vertiefen.

Aus diesem Grund wird im Rahmen des 11. Internationalen Kammermusik-Wettbewerbs „Franz Schubert und die Musik der Moderne” zum zweiten Mal ein Sonderpreis zu diesem Thema vergeben.

Wir suchen Formate, Projekte und Aktivitäten, die dem Publikum neue Perspektiven auf die künstlerischen Inhalte des Wettbewerbs – also Kammermusik – eröffnen oder Menschen diese Musik zugänglich machen, die damit noch nicht vertraut sind.

Gefragt sind innovative Konzepte für ein konkretes Projekt, das von dem jeweiligen Ensemble für die Zukunft geplant ist. Das können sowohl Aktionen im Rahmen eines Konzertes (das Programm erklärend, szenisch aufbereitet oder auch interdisziplinär mit anderen Kunstsparten gestaltet), als auch vor- oder nachbereitende Aktivitäten inner- oder außerhalb des Veranstaltungsortes sein.

  • Teilnahmebedingungen

    Teilnahmebedingungen

    Alle Teilnehmer*innen des 11. Internationalen Wettbewerbs „Franz Schubert und die Musik der Moderne“ sind teilnahmeberechtigt! Der Preis ist unabhängig vom Kammermusikwettbewerb und hat keinerlei Auswirkung auf dessen Ergebnisse; er wird von einer eigenen Jury vergeben.

    Einzureichen ist ein Projektvorschlag (max. drei A4-Seiten im pdf-Format):

    • Thema des Projekts inkl. Beantwortung der Fragestellung: Was macht diesen Vermittlungsansatz besonders?
    • Projekt-Format (z. B. inszeniertes Konzert, Installation, Workshop, Community Projekt, digitales Format, …)
    • Ziel- bzw. Altersgruppe
    • Beteiligte Künstler*innen und Vermittler*innen (inkl. Biographie bei Beteiligten, die nicht am FS&MM-Wettbewerb teilnehmen)
    • ungefährer Kostenplan
    • Willkommen ist Begleitmaterial (z. B. Link, Website, Aufnahme, etc.)

    TIPP:
    Wer prüfen will, ob sein Konzept funktioniert, kann es gerne mit diesem Tool – Kompass Musikvermittlung – einer Reflexion unterziehen (Deutsch/ Englisch/ Französisch).

  • Einreichfrist

    Einreichfrist

    Alle Teilnehmer*innen des 11. Internationalen Wettbewerbs „Franz Schubert und die Musik der Moderne“ sind teilnahmeberechtigt! Im Zuge der Online-Anmeldung für den 11. Internationalen Wettbewerb „Franz Schubert und die Musik der Moderne“ können die Teilnehmer*innen angeben, ob sie an diesem „Wettbewerb im Wettbewerb“ teilnehmen möchten.

    Einreichfrist für das Konzept: 1. Dezember 2021, per E-Mail an sonderpreis(at)kug.ac.at (auch für inhaltliche Rückfragen)

    Betreff:
    NEUE FORMATE

    | Foto: Johannes Gellner
  • Preisgeld

    Preisgeld

    Ablauf: Die Jury wird zuerst max. 5 Finalist*innen nennen.  Danach wird ein Preisträger*innenprojekt gekürt.

    Preisgeld: € 2.000,-

    Die Kunstuniversität Graz wird sich bemühen, mitzuhelfen, die Umsetzung und Dokumentation des Preisträger*innenprojekts zu ermöglichen und professionell zu unterstützen.

    Vor Ort wird es für alle Finalist*innen die Möglichkeit individueller Coachings geben, um Impulse für die Weiterentwicklung der Ideen zu erhalten. Zusätzlich können Finalist*innen-Projekte als „Pitch“ am Abend des #career-Tages (12. Februar 2022) als Teil einer Podiumsdiskussion mit Juror*innen und Gästen vorgestellt werden.

    | Foto: KUG
  • Jury

    Jury

    Eine eigene Musikvermittlungsjury – bestehend aus Annett Baumeister (Heidelberger Frühling) und Dietrich Henschel (Bariton) und unter dem Vorsitz von Constanze Wimmer – Vizerektorin für Lehre und Internationales sowie Professorin für Musikvermittlung an der KUG – wählt unter den Einreichungen im Januar 2022 max. 5 Finalist*innen und daraus ein Preisträgerprojekt aus. Verliehen wird der Preis im Rahmen des 11. Internationalen Wettbewerbs „Franz Schubert und die Musik der Moderne“, der von 5. bis 14. Februar 2022 an der Kunstuniversität Graz stattfinden wird.

    | Foto: Johannes Gellner
  • Preisträger*innen Musikvermittlung 2018

    Preisträger*innen Musikvermittlung 2018

    Neugierig wer 2018 den Preis geholt hat? Hier geht es zum Kurzvideo, das die Umsetzung des Musikvermittlungskonzepts „Surround Sound Sessions“ durch das Gildas Quartet, 1. Preis beim FS&MM 2018, zeigt:

    Bitte beachten Sie: Sobald Sie sich das Video ansehen, werden Informationen darüber an Youtube/Google übermittelt. Weitere Informationen dazu finden Sie unter Google Privacy.

    Einen Einblick in das mit dem 2. Preis ausgezeichneten Konzept „Agorá – Kunstlied meets Poetry Slam“ von Marlene Heiß und Diogo Mendes bekommt man hier:

    Bitte beachten Sie: Sobald Sie sich das Video ansehen, werden Informationen darüber an Youtube/Google übermittelt. Weitere Informationen dazu finden Sie unter Google Privacy.

    | Foto: KUG
    | Foto: KUG

    Pia Davila, Preisträgerin beim FS&MM 2015 in der Kategorie Liedduo, wurde mit ihrem Konzept „Liedmovies. A musical exhibition“ bei #LIEDINNOVATION 2021, initiiert vom Rhonefestival (Schweiz), ausgezeichnet. Wir sind stolz auf unsere Preisträgerin und gratulieren ganz herzlich!