Georg Schulz

Foto: Alexander Wenzel, KUG

Georg Schulz studierte zunächst Chemie an der Karl-Franzens-Universität Graz (1987 Mag.rer.nat., 1990 Dr.rer.nat.). Seine Ausbildung als Akkordeonist erhielt er bei Elsbeth Moser (Hannover) und in Meisterkursen bei Friedrich Lips und Lech Puchnovski, bevor er an der Kunstuniversität Graz (KUG) bei Mogens Ellegaard studierte und 1992 als erster Mag.art. mit dem Hauptfach Akkordeon diplomierte. Seit damals unterrichtet er an der KUG, wo ihm 2002 die Lehrbefugnis als Universitätsdozent für Akkordeon (erste künstlerische Habilitation an einer österreichischen Kunstuniversität überhaupt) verliehen wurde. In seiner Konzerttätigkeit im In- und Ausland spezialisierte Schulz sich auf zeitgenössische Kammermusik.

Von 2000 bis 2003 erfüllte Georg Schulz das Amt des Vizestudiendekans (für Instrumentalstudium, IGP und Jazz) an der Kunstuniversität Graz, von 2003 bis 2007 das des Vizerektors für Lehre.

Neben seiner künstlerischen und pädagogischen Laufbahn besuchte er die berufsbegleitenden Universitätslehrgänge „Hochschulmanagement“ an der Universität Klagenfurt (2006: „Akademischer Hochschulmanager“) und „Hochschul- und Wissenschaftsmanagement“ an der Donau-Universität Krems (2007: Master of Science).

Von 2007 bis 2012 war Georg Schulz Rektor der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz. 2014 bis 2020 Vizepräsident des Europäischen Musikhochschulverbands (Association Européenne des Conservatoires, AEC). Von 2017 bis 2019 zudem Mitglied des Executive Boards des International Music Councils (IMC) mit Sitz bei der UNESCO in Paris. Georg Schulz fungierte als Experte bei zahlreichen internationalen Akkreditierungs- und Evaluationsverfahren. Er ist Mitglied des Expert*innenpools der European University Association (EUA), für deren „Institutional Evaluation Programme“, seit 2015 in der Gruppe der Vorsitzenden und von 2017 bis 2021 war er Mitglied des Leitungsgremiums dieser EQAR-gelisteten Qualitätssicherungsagentur.

Mit 1. März 2020 trat Georg Schulz eine weitere Amtszeit als Rektor der Kunstuniversität Graz an und übernahm damit auch den Vorsitz des Präsidiums des Internationalen Wettbewerbs "Franz Schubert und die Musik der Moderne".