Christianne Stotijn - Jury Lied 2022

Die in Delft geborene niederländische Mezzosopranistin Christianne Stotijn studierte bei Udo Reinemann, Jard van Nes und Dame Janet Baker. Im Laufe der Jahre hat Christianne Stotijn zahlreiche Auszeichnungen erhalten, darunter den renommierten ECHO Rising Stars Award 2005/2006, den Borletti-Buitoni Trust Award 2005 und den Nederlands Muziekprijs 2008. Im Jahr 2007 wurde sie zur “BBC New Generation Artist” gewählt.

In der Oper hat sie Rollen wie Pauline in Pique Dame, Isabelle in L’Italiana in Algeri, Cornelia in Giulio Cesare und Marfa in La Khovanshchina gespielt. Ihr Konzertrepertoire umfasst La Mort de Cléopâtre und Les Nuits d'été, Elgar’s Sea Pictures, Britten’s Phaedra, Mussorgsky’s Songs und Dances of Death sowie Mahler’s Rückert Lieder und Kindertotenlieder. Sie trat an einigen der renommiertesten Häusern und Veranstaltungsorten der Welt auf, darunter an der Niederländischen Nationaloper, der Royal Opera, der Opera de Paris, La Monnaie, dem Concertgebouw Amsterdam, dem Musikverein Wien, dem Mozarteum Salzburg, der Carnegie Hall und der Philharmonie Berlin, wo sie mit führenden Dirigenten wie Claudio Abbado, Vladimir Jurowski, René Jacobs, Yannick Nézet-Séguin und Bernard Haitink gearbeitet hat.

Höhepunkte der letzten Spielzeiten sind Mahler’s Symphonie Nr. 2 mit dem Seattle Symphony Orchestra unter Ludovic Morlot und dem Orchestra del Teatro alla Scala unter Daniele Gatti; Thomas Adès' Totentanz mit dem Orchestre de Paris, der Tschechischen Philharmonie und dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin; Mahler’s RückertLieder mit dem Norwegischen Rundfunkorchester unter Christian Vasquez sowie Michel van der Aa’s Spaces of Blank mit der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken. Ihre Diskographie umfasst Aufnahmen von Tschaikowsky Songs für Onyx (Gewinner des BBC Music Magazine Award), Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke von Frank Martin für das MDG Label und ihre Debütaufnahme für Warner Classics - If the Owl Calls Again - Gramophone Editor's Choice im Juli 2015.