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#fsmm KUG-Hauptabo: Preisträger*innen-Konzert am 18.01.2023

Trio Orelon; Foto: Lucija Novak

Die Preisträger*innen des 11. Internationalen Wettbewerbs „Franz Schubert und die Musik der Moderne“ gastieren am 18. Jänner im Grazer Stefaniensaal. Die preisgekrönten Liedduos Kayaki/Ebina und Adamova/Schäfer sowie das Trio Orelon bringen u.a. Werke von Ursula Mamlok, Judith Weir, György Kurtag oder Franz Schubert zur Aufführung.

aktualisiert am:

MI 18.01.2023, 19.30 Uhr
18.45 Uhr:  All Inclusive - Studierende der KUG im Gespräch mit den Künstler*innen des Abends

Grazer Congress, Stefaniensaal

Insgesamt hatten sich 249 Musiker*innen aus 40 Nationen zur Teilnahme am 11. Internationalen Wettbewerb „Franz Schubert und die Musik der Moderne“ (FS&MM) 2022 beworben. Im Detail:In der Sparte „Liedduowurden aus 75 Anmeldungen 36 Duos für die 1. Runde zugelassen, 12 für das Semifinale.  In der Sparte „Klaviertrio“  wurden aus 33 Anmeldungen 24 Trios für die 1. Runde zugelassen, 9 Trios standen im Semifinale. Das Semifinale und das Finale fanden vom 21. bis 23. Juli 2022 an der Kunstuniversität Graz statt.

In der Sparte „Liedduo“ durften sich über einen 2. Preis  ex aequo – bei Nicht-Vergabe des ersten Preises - die Duos Bella Adamova & Malte Schäfer sowie André Baleiro & Pedro Costa, gewidmet von der Stadt Graz, freuen. Den 3. Preis (gesponsert von der BIG – Bundesimmobiliengesellschaft) sowie einen Sonderpreis für diebeste Interpretation des Auftragswerkes von Judith Weir (co-gesponsert von Zonta Club Graz) erhielten Sawako Kayaki & Haruka Ebina.

Den 1. Preis in der Sparte „Klaviertrio“, übernommen vom Land Steiermark, konnte sich das Trio Orelon sichern.

Nun kehren einige der Preisträger*innen des FS&MM 2022 wieder nach Graz zurück, um in einem einmaligen Konzert im Stefaniensaal sich dem Grazer Publikum erneut zu präsentieren.

Kurzbios der Mitwirkenden

Adamova/Schäfer:
Die tschechische Mezzosopranistin Bella Adamova und den deutschen Pianisten Malte Schäfer verbindet eine langjährige musikalische Zusammenarbeit. Sie lernten sich 2018 in Montepulciano bei einem Meisterkurs von Christoph Prégardien und Ulrich Eisenlohr kennen und entwickelten daraufhin einen regen künstlerischen Austausch. Beide teilen die Faszination für den Kosmos des Liedes unterschiedlichster Sprachräume und Stile, erweitern ihr Repertoire stetig und arbeiten an neuen Programmkonzepten. Für ihre gemeinsame Einspielung von Schumanns Opus 39 und 40 wurden sie jeweils Preisträger*in in ihrem Fach beim Internationalen Robert Schumann-Wettbewerb in Zwickau. Zurzeit absolvieren sie ihr Masterstudium für Liedgestaltung in der Klasse von Jan Philip Schulze an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. Des Weiteren erhielten sie wichtige Impulse bei Meisterkursen von Christian Immler, Andreas Frese und Michael Gees. Kürzliche Erfolge feierten die beiden beim Deutschen Bundeswettbewerb Gesang 2022: Malte Schäfer erhielt den Pianist*innen-Preis für außerordentliche Leistungen in der Klavierbegleitung. Bella Adamova wurde mit dem Sonderpreis der Walter und Charlotte Hamel Stiftung ausgezeichnet.

Kayaki/Ebina: Das Duo, bestehend aus der Sopranistin Sawako Kayaki und der Pianistin Haruka Ebina, wurde im Frühjahr 2021 für den Wettbewerb „Franz Schubert und die Musik der Moderne" gegründet. Seither haben die beiden Musikerinnen ihre gemeinsame Konzerterfahrung bei verschiedenen Auftritten bei Festivals und Meisterkursen vertieft, zum Beispiel im Rahmen der Internationalen Liedkonzerte Berlin.

Das Trio Orelon gründete sich 2018 in Köln, wo sich die drei Musiker*innen Marco Sanna (Klavier), Judith Stapf (Violine) und Arnau Rovira i Bascompte (Violoncello) an der Musikhochschule kennen und musikalisch schätzen lernten. Das Trio konnte einen frühen Erfolg verzeichnen, als es im Sommer 2019 für das Stipendium der Werner Richard - Dr. Carl Dörken Stiftung ausgewählt wurde. In der Folge gastierte es in zahlreichen renommierten Kammerkonzertreihen. Im September 2021 gewann das Trio Orelon den Sonderpreis für die Beste Interpretation des Auftragswerkes beim Felix Mendelssohn Bartholdy Hochschulwettbewerb an der UdK Berlin. Im selben Monat gab das Trio sein Debüt im großen Saal des Konzerthauses Berlin. 2022 wird die erste CD des Trios, das sich ganz speziell Werken der Komponistin Amy Beach widmet, bei DaVinci Classics erscheinen.

Nähere Infos zu allen Preisträger*innen 2022 finden Sie unter schubert.kug.ac.at



Das Programm vom 18.1. im Detail

Konstantia Gourzi: Rezitativ Antigone, op.81
Ursula Mamlok: Four German Songs, No.2, “September”
Franz Schubert: Frühlingsglaube, D.686
Ursula Mamlok: Four German Songs, No.3 “Schmetterling”
Franz Schubert: Der Musensohn, D.764
Judith Weir: On White Meadows – Kompositionsauftrag des 11. Int. Wettbewerbs „Franz Schubert und die Musik der Moderne“

Sawako KAYAKI (Sopran, Japan) & Haruka EBINA (Klavier, Japan) 3. Preis & Sonderpreis für die beste Interpretation des Auftragswerkes von Judith Weir




Franz Schubert: Dass sie hier gewesen D. 775
Pavel Haas: Fern der Heimat ist der Mond, Vier Lieder nach chinesischem Gedichten, Nr. 3
Stefan Wolpe: Fantasie von Übermorgen, 3 Lieder nach Gedichten von Erich Kästner
György Kurtag: Drei Alte Inschriften, Op. 25 1. Blume du sollst wissen 2. Geschnitzte Szekler Wäschemangel, 1792 3. Grabkreuz auf dem Friedhof von Mecseknádasd
Gustav Mahler: Nicht wiedersehen!, Des Knaben Wunderhorn
Gianluca Iadema: Wirbel (Alessandra Molina) – Preisträgerwerk des Int. Kompositionswettbewerbs der KUG für Duo für Gesang und Klavier (Lied) 2020
Franz Schubert: Sehnsucht D. 516
Franz Schubert: Die Taubenpost D. 965a

Bella ADAMOVA (Mezzo-Sopran, Tschechien) & Malte SCHÄFER (Klavier, Deutschland) 2. Preis (bei Nicht-Vergabe des 1. Preises)



Franz Schubert: Adagio Es-Dur Op. posth. 148 D. 897 „Notturno"
Dora Pejacevic: Piano Trio, Op. 29

Trio Orelon 1. Preis Klaviertrio Marco SANNA (Klavier, Italien), Judith STAPF (Violine, Deutschland), Arnau ROVIRA BASCOMPTE (Violoncello, Spanien)

 

Karten ab 11.01.2023: www.kug.ac.at/tickets & Abendkasse