Der 9. Internationale Wettbewerb „Franz Schubert und die Musik der Moderne“ (FS&MM) fand von 4. bis 12. Februar 2015 an der Kunstuniversität Graz (KUG) in den Sparten

Duo für Gesang und Klavier (Lied)
Trio für Klavier, Violine und Violoncello
Streichquartett

statt. Für den FS&MM 2015 erhielten wir insgesamt Bewer­bungen von 392 Musik­erInnen aus insgesamt 48 Nationen: 95 Duos für Gesang und Klavier, 38 Trios für Klavier, Violine und Violoncello und 22 Streichquartette, die sich vom 4. bis 12. Februar 2015 sich in jeweils drei öffentlichen Wertungsrunden der hochkarätig besetzten inter­na­tionalen Jury stellten.

Der 10. FS&MM wird von 19. bis 28. Februar 2018 stattfinden, wir freuen uns auf Ihre Anmeldungen ab März 2017! Weitere Infos folgen in Kürze.

Vorwort zum FS&MM 2015

Seit 1989 treffen sich im Dreijahresrhythmus rund 200 junge MusikerInnen, um sich ihrer jeweiligen Jury zu stellen und ihr Können an KollegInnen aus aller Welt zu messen. Für die KUG als Universität ist die Veranstaltung von Wettbewerben ein zentraler Faktor der gesellschaftlichen Verantwortung, eine seit jeher institutionalisierte Tradition universitärer Bildung. Um das hohe Niveau sicherstellen zu können, legt das Präsidium des Wettbewerbes bei der Auswahl der Jurorinnen und Juroren besonderes Augenmerk auf Reputation und Internationalität.

Zur Erweiterung des Repertoires der Sparte Trio für Klavier, Violine und Violoncello wurde wiederum ein internationaler Kompositionswettbewerb ausgeschrieben, das prämierte Werk wird im 3. Durchgang als Pflichtstück programmiert werden. Ein ausgewähltes Ensemble wird es beim Schlusskonzert der PreisträgerInnen u.a. dem Abonnementpublikum der Kunstuniversität Graz im Stefaniensaal, Grazer Congress, präsentieren. Aber auch in den beiden Sparten Lied und Streichquartett wird das Repertoire auf neue und neueste Kompositionen hin aktualisiert. Darin spiegelt sich das Profil unserer Universität: Tradition und Moderne – große Werke der Vergangenheit, verbunden mit Zeitgenössischem.

Wir sind von der Überzeugung getragen, dass durch die reflektierte Erarbeitung des Neuen das Alte neu erfahrbar und die Perspektive der künstlerischen Gestaltung erweitert wird.

Für die TeilnehmerInnen stellt die Zusammenstellung des Wettbewerbsprogramms in ihrer gleichwertigen Gegenüberstellung von Tradition und Moderne natürlich eine besondere Herausforderung dar. Sie verlangt die nachdrückliche Genauigkeit bei der Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Kunst und die wiederkehrend kritische Beschäftigung mit Tradiertem.

Diese Ausschreibung ist eine Einladung an Sie, liebe junge Künstlerinnen und Künstler! Stellen Sie sich dieser Herausforderung, die Teilnahme an unserem Wettbewerb „Franz Schubert und die Musik der Moderne“ kann eine Standortbestimmung für Sie sein, die Ihnen richtungsweisende Schritte in Ihrer weiteren künstlerischen Entwicklung aufzeigt.

Wir freuen uns auf Sie und auf eine künstlerisch spannende Zeit im Februar 2015.

Robert Höldrich

Geschäftsführender Vizerektor

(September 2013)

vom 04. bis 08.02.2015 (1. und 2. Durchgang) und am 10.02.2015 (3. Durchgang) im Florentinersaal, Palais Meran, Lichtenfelsgasse 14, 8010 Graz.
Altersgrenze: MusikerInnen geboren nach dem 12. Februar 1979

vom 05. bis 08.02.2015 (1. und 2. Durchgang) und am 10.02.2015 (3. Durchgang) im Haus für Musik und Musiktheater (MUMUTH), Lichtenfelsgasse 14, 8010 Graz.
Altersgrenze: MusikerInnen geboren nach dem 12. Februar 1979

vom 06. bis 08.02.2015 (1. und 2. Durchgang) und am 10.02.2015 (3. Durchgang) im Theater im Palais (TIP), Leonhardstraße 15, 8010 Graz.
Altersgrenze: MusikerInnen geboren nach dem 12. Februar 1979
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