145 Kompositionen aus 50 Ländern

Wir möchten uns bei den Komponisten und Komponistinnen aus aller Welt bedanken, die uns ihre Werke gesendet haben!

Die Jury des Wettbewerbes – Chia Chou, Klaus Lang, Annette Bik, Annette Schlünz, Simon Steen-Andersen, Clemens Gadenstätter und Alexander Stankovski – hat sich in ihrer Sitzung vom 20. Juni 2017 unter dem Vorsitz von Elisabeth von Magnus, der Vizerektorin für Künste der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz, für folgende Komposition entschieden:

Stück 2 (2017) von Jungjik Kim (Südkorea)

Jungjik Kim (*1982) wurde in Jecheon (Südkorea) geboren. Er begann sein Kompositionsstudium an der Dankook Universität in Südkorea bei Bongo Kim, Seungsik Choi und Junyoung Park. Nach seinem Abschluss siedelte er 2010 nach Essen (Deutschland), wo er seine Studium derzeit bei Günter Steinke an der Folkwang Universität der Künste fortsetzt.

Kim wurde für seine Kompositionen auf Festivals im In- und Ausland mehrfach prämiert, unter anderem beim „Seoul Composition Music Festival“ und wurde mit dem „Folkwang Preis 2015“ ausgezeichnet.

Zu seinen Kompositionen zählen u.a.: „The Blackskirt (für Flöte und Klavier, 2011/12), Sextett (für Flöte, Klarinette, Bassklarinette, Violine, Viola und Cello, 2012/13), „dunkel, dünn, dry“ (für großes Ensemble für 15 Musikerinnen, 2013/14), „II. Streichquartett (2014/15) sowie „Stück 1“ (für Soloklavier, 2015/16).


Ergänzend dazu hat die Jury des Wettbewerbs beschlossen, folgenden Werken eine spezielle Erwähnung zuzuerkennen:

Kharir von Francisco José Dominguez Robles (Spanien)
Hybrid pulse von Jean-Baptiste Marchand (Frankreich)
imaginäres Panorama von Moonhee Lee (Südkorea)
Mein Nervenkostüm (hält das aus!) von Petros Leivadas (Griechenland)

Die offizielle Preisverleihung wird im Rahmen des 10. Internationalen Wettbewerbs „Franz Schubert und die Musik der Moderneim Februar 2018 in Graz stattfinden.

Die Ausschreibung 2017

In Zusammenhang mit dem Internationalen Wettbewerb „Franz Schubert und die Musik der Moderne“ (FS&MM) werden zeitgenössische Kompositionen für Klaviertrio gesucht. Die Ausschreibung erfolgt verfolgt das dezidierte Ziel, neue Werke in diesem Kammermusikgenre zu schaffen.

Das prämierte Werk wird im 2. Durchgang (= Semifinale) des FS&MM 2018 in der Sparte „Klaviertrio“ als Pflichtstück programmiert, d. h. es wird von allen in diesem Durchgang stehenden Ensembles zur Aufführung gebracht. Der Wettbewerb ist öffentlich und Komponisten und Komponistinnen aller Nationen zugänglich.

Einzureichen ist eine Komposition
für Trio für Klavier, Violine und Violoncello.

Das Werk darf weder bereits für eine Uraufführung angenommen, noch öffentlich aufgeführt, prämiert oder verlegt worden sein.
Spieldauer: max. 15 Minuten
Einreichfrist: 28. Februar 2017 (Datum des Poststempels, E-Mails)

an:

Kunstuniversität Graz
Kennwort: Kompositionswettbewerb-Klaviertrio
Leonhardstraße 15, 8010 Graz, Austria
franz.schubert@kug.ac.at

Die Partituren müssen in anonymer, dreifacher Ausfertigung in einem Extra-Kuvert oder elektronisch als pdf (Größe max. A3) mit einem selbst gewählten Kennwort (Code) eingesendet werden.

Altersgrenze für KomponistInnen:
38 Jahre, geboren nach dem 1. März 1978

Jury: Annette Bik, Chia Chou, Clemens Gadenstätter, Klaus Lang, Alexander Stankovski, Simon Steen-Andersen, Annette Schlünz