Der von der New York Times als „gesund aussehend“ bezeichnete Violenspieler John Pickford Richards hat sich in ganz Nordamerika und Europa einen Namen für die Aufführung neuer und ungewöhnlicher Musik gemacht. Als Gründermitglied des „Alarm Will Sound“-Ensembles kam es in verschiedenen Konzertsälen wie beispielsweise der Carnegie Hall und dem Lincoln Center sowie auf dem Holland Festival zu einer engen Kooperation mit Komponisten wie John Adams, Meredith Monk und Steve Reich. Neben seiner Arbeit mit Alarm Will Sound ist John auch Gründer und Violaspieler des JACK Quartets, welches eng mit den Komponisten Helmut Lachenmann, György Kurtág, Matthias Pintscher, Wolfgang Rihm und Elliott Sharp zusammenarbeitete und in der Library of Congress, auf der Venediger Biennale und den Donaueschinger Musiktagen auftrat. John hat mit Bands wie den All-American Rejects, Silversun Pickups und Grizzly Bear gespielt. Ferner hatte er als Solist Auftritte mit der Pasadena Symphony, der Armenischen Philharmonie, dem Wordless Music Orchestra, Ossia New Music und dem Lucerne Festival Academy Orchestra. Dabei spielte er unter der Leitung von Pierre Boulez den Solopart in Luciano Berios Chemins II. Er hat Diplome von der Kunstakademie Inter­lochen und der Eastman School of Music, wo er vorwiegend unter David Holland und John Graham lernte.