Sebastian HAMANN

Sebastian Hamann wurde in eine Musikerfamilie geboren. Er erhielt mit sechs Jahren seinen ersten Violinunterricht in Kopenhagen. Studium zunächst bei Uwe-Martin Haiberg und Winfried Rademacher an der Musikhochschule Lübeck, dann in der Solistenklasse von Nora Chastain (Konzertexamen mit Auszeichnung).
Bei Professor Serge Collot, Viola – Conservatoire Nationale Supérieur de Musique de Paris – erhielt er wichtige Impulse als Solist und Kammermusiker.
Sebastian Hamann war Stipendiat der Kunststiftung Baden-Württemberg und 1994 Stipendiat des Deutschen Musikrates beim Deutschen Musikwettbewerb in Bonn. Er war 1993 Preisträger beim Deutschen Hochschulwettbewerb und beim Possehl-Wettbewerb sowie 1995 beim Gian Battista Viotti Wettbewerb in Vercelli/Italien.
1989 wurde Hamann stellvertretender Konzertmeister der Deutschen Kammerakademie in Neuss. Im Philharmonischen Orchester der Hansestadt Lübeck wurde er 1991 zweiter Konzertmeister und 1995 erster Konzertmeister. In den Jahren 1998 bis 2005 war Sebastian Hamann erster koordinierter Konzertmeister des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters. Seit 2005 ist Sebastian Hamann Künstlerischer Leiter der Camerata Hanseatica in Danzig. 2006 und 2007 intensive Zusammenarbeit als Konzertmeister mit Thomas Hengelbrock und dem Balthasar-Neumann-Ensemble.
Seit 2007 ist Sebastian Hamann Gastkonzertmeister des Mahler Chamber Orchestra. Sebastian Hamann ist Gründer und Künstlerischer Leiter der camerata lübeck.
Sebastian Hamann trat als Solist, Kammermusiker und Konzertmeister auf u.a. in Salzburg, Amsterdam, New York, Mailand, Berlin, Paris, Madrid, Kopenhagen, Chicago, Stockholm, Frankfurt, Lissabon, Hamburg, Zürich, Köln, Luzern, Rom, Heidelberg, Niza, Danzig, Parma, München. Er gastierte u.a. bei dem Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Ravinia Festival in Chicago und der Biennale du Quatuor – Cité de la Musique in Paris.
1992 nahm Sebastian Hamann seine Lehrtätigkeit an der Musikhochschule Lübeck und 1998 an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main auf. Er war von 2003 bis 2007 Gastprofessor für Streichquartett an der Musikakademie Basel.
Ebenfalls 2003 erhielt er einen Lehrstuhl und 2004 eine Professur für Violine und Kammermusik an der Musikhochschule Luzern. Er ist Dozent bei Meisterkursen und Jurymitglied bei internationalen Musik-Wettbewerben.
Hamann hat CD-Produktionen publiziert, außerdem Ton- und Bildaufnahmen im Bereich Klassik von Barock bis Moderne bei den Sendeanstalten ZDF, NDR, WDR, SWR, ORF und DRS.
2006 DVD – Wolfgang Amadé Mozart „Il re pastore“; Deutsche Grammophon – Mozart „22“/Salzburg Festival 2006 – Solovioline in der Arie L’amero, „Saro costante“.