Der aus Bodø im Norden Norwegens stammende Arvid Engegård ist einer der herausragendsten Dirigenten Norwegens und erster Geiger des Engegård-Quartetts.

Nach seinem Studium am Konservatorium von Trondheim und an der Eastman School of Music setze Arvid Engegård mit seinem Umzug nach Salzburg den wichtigsten musikalischen Schritt seines Lebens, wo er bei Sándor Végh studierte. Bereits ein Jahr nach seiner Ankunft wurde er von Végh eingeladen, die Camerata Academica zu leiten und hatte diese Stelle 8 Jahre lang inne. Höhepunkte aus dieser Periode sind die Einspielung aller Motart-Diver­ti­mentos (insbesondere die Haffner-Serenade und weitere Solowerke) und aller Mozart Klavierkonzerte mit András Schiff.

Arvid Engegård war viele Jahre lang erster Geiger des Orlando Quartetts und trat regelmäßig bei Europas bedeutendsten Musikfestspielen auf, so zum Beispiel Lockenhaus, bei den Salzburger Festspielen, den Musiktagen Mondsee und der Mozartwoche der Stiftung Mozarteum.

Arvid Engegård hat als Dirigent eine beachtliche Karriere gemacht. So arbeitete er mit dem BBC Concert Orchestra, der Slowenischen Philharmonie Laibach, dem Mozarteum-Orchester Salzburg, dem Schwedischen Radioorchester, dem Göteborger Symphonieorchester, dem Winterthur Symphonieorchester sowie sämtlichen norwegischen Orchestern einschließlich dem Osloer Philharmonie-Orchester. 2011–2012 stand er als Dirigent beim Norwegischen Rundfunk-Orchester im Brennpunkt. Die enge Zusammenarbeit besteht weiterhin.

Gemeinsam mit Musikmanager Knut Kirkesæther gründete Arvid Engegård 2004 das Lofoten Inter­na­tional Chamber Music Festival, dessen künstlerischer Leiter er ist.